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Klingelnberg Kupplungen

Klingelnberg Kupplungen
mit “HPG-S”-Schleifsystem

Die Zähne werden mittels Wolframkarbid und Borazon geschliffen. Diese Bearbeitungsmethode ermöglicht auf dem Hundertstel Abtragung von Spänen mit dem endgültigen Ergebnis einer vollständigen Abwesenheit von Mikrorissen und Einbrennungen auf der Zahnoberfläche.

Die Herstellung dieser spiralverzahnten Kegelräder erfolgt auf sehr leistungsfähigen Bearbeitungsmaschinen, die die Zähne in kontinuierlicher Bewegung fräsen und mittels Hüllkurve durch das Zyklopalloid-System erzeugen.

Die die Radfläche erzeugenden Messer sind so zusammengestellt, dass sie bei jedem Mehrfach-Anlauf einen kleinen Teil der Spirale formen. Durch die Festlegung eines geeigneten Spiralwinkels wird auch bei dieser Art Kegelrädern so ein hoher Eingriffswert erreicht, dass unter Last immer zwei oder mehr Zähne im Eingriff bleiben. Somit sind – aufgrund der erzielbaren Verzahnung in höchster Qualität – bestmögliche Geräuschlosigkeitsbedingungen gewährleistet. Klingelnberg-Kegelräder haben eine gleichmäßige Höhe über das gesamte Zahnband und sind somit weniger anfällig sowohl für Montagefehler (Verschiebbarkeit vom vorgegebenen Einbaumaß) und für keine Ausrichtungsfehler an den Achsen, was somit eine höhere Belastbarkeit gewährleistet.

Dank dieser Eigenschaften ergibt sich die Möglichkeit beim Einsatz von Klingelnberg-Kegelrädern, unter Betrachtung von gleichen Abmessungen, eine 30-40% höhere Übertragungsleistung im Vergleich zu Gleason-Kegelrädern zu haben. Zusätzlich wird durch die Verwendung von Messern mit geeignetem Fußradius ein hoher Sicherheitsfaktor gegen Zahnbruch erreicht. Als Schlussfolgerung kann man sagen, dass die Klingelnberg-Kegelräder große Vorteile sowohl bei der Montage als auch bei der gelasteten Verformung ermöglichen, ohne dass sich der Eingriffspunkt und der Eingriff selbst wesentlich verändern.

Der Herstellungsablauf beinhaltet selbstverständlich die Bearbeitung der Zahnflanken nach dem Härten mit der HPG-S-Methode, wodurch man am Ende des Bearbeitungsprozesses die bevorzugte Eingriffsart und einen sehr ruhigen Einsatz aufgrund der extrem niedrigen erzielbaren Oberflächenrauhigkeit erhält. Die erzielte Endqualität ist besser als die der fertigen Schleifscheiben, da bei dieser Endbearbeitungsmethode weder Mikrorisse noch Verbrennungen auf der Zahnoberfläche entstehen, die stattdessen ein immer wieder auftretendes, potentielles Risiko bei Schleifoperationen darstellen.

KLINGELNBERG-VERZAHNUNGSBEARBEITUNG UND HPG-NACHSCHLEIFEN NACH WÄRMEBEHANDLUNG
Min. Modul 1.2
Max. Modul 14
Max. Zahn-DM 1200
Max. Wellen-DM 220
SCHLEIFBEARBEITUNG FÜR KLINGELNBERG-VERZAHNUNGEN
Min. Modul 1
Max. Modul 8
Max. Zahn-DM (Verhältnis 1:1) 300
Max. Wellen-DM (Verhältnis 1:5) 410
Max. Abweichung +/-50
Schraubenwinkel 0/60